Industrieller SLA-3D-Druck: Präzise Bauteile für Entwicklung und Prototyping
Für Entwicklungsabteilungen, Maschinenbauer und technische Einkäufer ist der SLA-3D-Druck oft das Verfahren der Wahl, wenn es um Bauteile mit komplexen Geometrien, hoher Oberflächengüte und enger Maßhaltigkeit geht. PartsMake überführt Ihre CAD-Daten schnell in physische Prototypen oder Kleinserien – für Design-Validierung, Passformprüfung und Funktionserprobung.
Im Gegensatz zu FDM bietet SLA eine isotrope Materialstruktur und eine Auflösung, die selbst feinste Details und scharfe Kanten abbildet – besonders wertvoll in der frühen Phase der Produktentwicklung.
- Schichtstärke
- 0,05–0,15 mm
- Maßtoleranz
- ± 0,1 mm
- Min. Bohrung
- 0,5 mm
Technische Spezifikationen und Fertigungsparameter
Die Qualität eines SLA-Bauteils hängt maßgeblich von der Parametrierung ab. Wir fertigen auf industriellen SLA-Anlagen mit hoher Wiederholgenauigkeit.
| Parameter | Typischer Leistungsbereich |
|---|---|
| Schichtstärke | 0,05 mm – 0,15 mm (abhängig von Geometrie/Anforderung) |
| Maßtoleranz | ± 0,1 mm bis ± 0,2 mm (je nach Bauteilgröße) |
| Min. Wandstärke | 0,8 mm – 1,0 mm |
| Min. Bohrungsdurchmesser | 0,5 mm |
| Max. Bauraum | Auf Anfrage (Großteile durch Verklebung realisierbar) |
| Oberflächenrauheit | Ra 1,6 – 3,2 µm (vor Nachbearbeitung) |
Unsere Fertigung prüft vor Produktionsbeginn die DFM-Aspekte (Design for Manufacturing) – etwa Wandstärken, Hinterschneidungen und die optimale Ausrichtung im Bauraum –, um Stützstrukturen zu minimieren und die Oberflächenqualität an kritischen Funktionsflächen zu maximieren.
Materialvielfalt für unterschiedliche Anforderungen
Je nach Einsatzbereich des Prototyps wählen wir das passende Harz aus. Unsere Auswahl deckt ein breites Spektrum ab.
Standard-Resin
Ideal für Designmodelle, ästhetische Prototypen und einfache Geometrien.
ABS-ähnliche Harze
Höhere Zähigkeit und Schlagfestigkeit für erste Funktionsprüfungen.
Transparentes Resin
Visualisiert Innenleben, Strömungskanäle und Montageabläufe – durch Polieren mit hoher optischer Klarheit.
Hochtemperaturharze
Für Bauteile, die kurzzeitig thermischer Belastung ausgesetzt sind.
Professionelle Nachbearbeitung und Montagevorbereitung
Ein 3D-Druckteil ist oft nur ein Zwischenschritt. PartsMake bietet umfangreiche Sekundärprozesse, um das Bauteil für die finale Anwendung oder den Testeinsatz vorzubereiten.
- Oberflächenfinish: Vom Entfernen der Stützstrukturen über Schleifen bis zur Hochglanzpolitur für transparente Bauteile.
- Lackierung und Beschichtung: Grundierungen, Matt- oder Glanzlackierungen sowie spezielle Oberflächentexturen für ein seriennahes Aussehen.
- Montagevorbereitung: Einbringen von Gewindeeinsätzen (z. B. Helicoil oder Heizeinsätze), Einpressmuttern oder das Verkleben von Baugruppen.
- Dichtheitsprüfung: Bei Gehäusen oder medienführenden Komponenten führen wir entsprechende Tests durch, um die Funktionalität zu bestätigen.
Brückenschlag von der Entwicklung zur Serie
Ein häufiger Fehler in der Produktentwicklung ist die Trennung der Lieferketten. Ein Bauteil, das als SLA-Prototyp validiert wurde, muss später oft per CNC oder Spritzguss gefertigt werden.
PartsMake koordiniert diesen Übergang. Wir prüfen nicht nur die Druckbarkeit Ihres Entwurfs, sondern geben Feedback zur späteren Fertigbarkeit. Muss ein Design für Spritzguss oder CNC-Bearbeitung optimiert werden, weisen wir Sie frühzeitig darauf hin – so vermeiden Sie kostspielige Designanpassungen kurz vor dem Serienstart.
Qualitätssicherung und Dokumentation
Auch bei Prototypen sind Präzision und Dokumentation für deutsche Industrieunternehmen unverzichtbar. Unser QS-Prozess für SLA-Bauteile umfasst vier Stufen.
-
01
CAD-Datenprüfung
Abgleich der Druckdatei mit den technischen Spezifikationen.
-
02
Maßkontrolle
Überprüfung kritischer Funktionsmaße mittels Messschieber oder optischer Messsysteme – bei Bedarf mit Messbericht.
-
03
Sichtprüfung
Kontrolle auf Oberflächenfehler, Schichtlinien und korrekte Aushärtung.
-
04
Verpackung
Fachgerechter Versand, um Transportschäden an filigranen Strukturen zu vermeiden.
Ihr Projekt bei PartsMake
Für den Start Ihres Projekts benötigen wir lediglich Ihre CAD-Daten (bevorzugt STEP oder IGES) und Informationen zu den Anforderungen – etwa Materialwunsch, mechanische Belastung und optische Anforderungen.
Unser Team prüft die Machbarkeit und sendet Ihnen ein transparentes Angebot, das sowohl die Fertigung als auch etwaige Nachbearbeitungsschritte enthält.